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Videokonferenzsysteme von SONY

Die Firma Sony bietet neben einer breit sortierten Palette von Unterhaltungselektronik vor allem Informationstechnologie an. Nach wie vor befindet sich der Hauptsitz der Firma in Japan, wenn auch die Sony Deutschland GmbH – eine von mehr als 900 Tochtergesellschaften der Firma – bereits seit 1970 besteht.  Regelmäßig zählt Sony zu den Top 50 globalen Marken; in Deutschland nimmt Sony im Ranking der beliebtesten ausländischen Marken den zweiten Platz ein.  Der Name Sony steht für kontinuierliche, technologische Innovationen, außergewöhnliches Design und zuverlässige Qualität.

Auch im Bereich der Viedeokonferenzsysteme spielt Sony weit vorne mit, wobei unter diesem Markennamen zwei verschiedene Arten von Videokonferenzmöglichkeiten angeboten werden, die sich grundsätzlich hinsichtlich ihrer Zielgruppenausrichtung unterscheiden. Da sind zum einen die sogenannten Desktop-Systeme, die sich für privatere Konferenzen im kleineren Führungskreis eigenen; und zum Anderen die Gruppensysteme, die auf eine visuell unterstützte Beschallung größerer Gruppen in Vortragssälen oder bei Konferenzen ausgelegt sind.

Desktop-Systeme wie der PCS-TL50P oder der PCS-TL30P bundlen die verschiedenen visuellen Kommunikationsmittel kompakt in einem einzigen Gerät. Die Sprach- und Videofunktion findet ebenso wie der Datenaustausch gleichzeitig vom Schreibtisch aus statt, in dem im Bildschirm, welcher parallel als PC-Monitor genutzt wird, auch gleich die Videokamera integriert ist. Diese doppelte Funktionalität hilft, auch limitierten Arbeitsraum platzsparend auszuschöpfen. Ein weiterer Vorteil dieser ökonomischen Desktop-Systeme ist ihr vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis und die benutzerfreundliche Bedienung. Insgesamt eignet sie sich hervorragend für die Nutzung durch Führungskräfte und Home Offices.

Dementgegen sind die Gruppensysteme (wie der PCS-G70P oder der PCS-G50P) auf größere Räume, Konferenzen und andere Gruppenveranstaltungen und Hörsäle ausgerichtet.  Die Systemkomponenten könne getrennt voneinander platziert werden, so dass beispielsweise die Mikrofone teilnehmernah, die Kameras bei den Operateuren und die Bildschirme bei einer Regie angesiedelt sein können. Abhängig von der Zahl der Anwesenden und den Raumbedingungen kann so die bestmögliche Konstellation errecht werden, die sich jeweils um die zentrale MCU (Multipoint Control Unit) gruppiert und dort angeschlossen wird. Damit können auch Multipoint-Konferenzen abgehalten, und über die Integration einer weiteren Kamera ein Perspektivwechsel zwischen zwei Videobildern (Dual-Stream-Unterstützung) ermöglicht werden, wobei letztere auf getrennten Bildschirmen oder einem unterteilten, einzelnen Bildschirm gezeigt werden. Die breitbandige Tonqualität ist ausgezeichnet. Ein angeschlossener PC reicht für den Datenaustausch aus.

Über den Memory Stick (Wechselspeichermedium) und seine Funktionen können die Konferenzen aufgezeichnet werden – eine das System konkurrenzlos auszeichnende Möglichkeit. Das entstehende Format ist eine MPEG4-Kompression für Audio/Video, das anschließend in hervorragender Qualität durch das Widergabeprogramm QuickTime abgerufen werden kann. Bei einer Qualität lässt sich eine einstündige Videokonferenz problemlos auf einem Memory Stick mit einer Datenspeichermenge von 128 MB speichern. Natürlich kann der Memory Stick ergänzend beliebige andere visuelle (Bilder/Grafiken) und andere Dateien speichern, die während der Videokonferenz benötigt oder erstellt wurden. Gleichzeitig können auf dem Memory Stick gespeicherte Bilder als Diashow in die Konferenz integriert werden.

Auch die von Zeit zu Zeit nötigen Systemaktualisierungen lassen sich über den Memory Stick direkt auf das ganze System übertragen, und die in der Nachbereitung der Konferenz durch die IT oder die Buchhaltung wichtigen Call-Log-Dateien darauf abspeichern.

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