Videotelefonie fürs Business
In der heutigen Zeit muss jedes Unternehmen darauf achten, schnell und effizient zu arbeiten. Dies ist auch oder gerade bei Besprechungen wichtig. Nicht für jedes Meeting ist die physische Anwesenheit von Bedeutung und doch kann man über Videokonferenzen an Besprechungen teilnehmen und schnelle Entscheidungen treffen ohne direkt vor Ort zu sein. Die spart Reisekosten und die fehlende Arbeitszeit im Unternehmen wird reduziert, weil lange Anreisen wegfallen. Alles in allem stellt dies eine enorme Ersparnis dar.
Polycom bietet als Einstiegslösung sowohl die Möglichkeit ein Gespräch via Videotelefonie zu zweit zu führen, als auch grosse Konferenzen einzuberufen, bei denen 1500 User gleichzeitig konferieren können. Es können auch konferenzbegleitend Powerpoint-Präsentationen übertragen werden. Für diese Lösung müssen Interessenten mit Kosten von ungefähr 50 Dollar pro User kalkulieren. Eine Videokonferenz wie im Hörsaal bietet die Serie RPX. Die Projektionsleinwand erreicht beinahe Kinoformat. Da die Kameras geschickt zwischen den Leinwandzwischenräumen platziert werden, können sich die Konferenzteilnehmer frei im Raum bewegen und vom Gegenüber trotzdem in voller Grösse wahrgenommen werden. Durch hochwertige Raumakustik werden selbst kleinste Geräusche übertragen. So entsteht ein realistische Atmosphäre. Dieser Aufwand hat seinen Preis. Die Kosten beginnen bei ungefähr 250.000 Euro. Dies erscheint auf den ersten Blick extrem hoch, aber das System eröffnet dem Nutzer auch Sparmöglichkeiten. Reisekosten können laut Polycom um ca. 30 Prozent gesenkt werden. Dabei ist die Zeitersparnis nicht berücksichtigt. Polycom ist im Bereich der Videotelefonie und –konferenz weltweit Marktführer. Ein weiterer Anbieter ist die Firma vioNetworks, die kleineren und mittelständischen Firmen virtuelle Telefonanlagen anbietet. Die Telefonanlagen umfassen 5 bis 50 Nebenstellen und sind der geeignete Einstieg in die Welt der Videotelefonie. Die Telefonanlagen funktionieren auf Basis von Voice over IP. Die vioPBX wird bein vioNetworks im Rechenzentrum bereitgestellt und nicht wie bei herkömmlichen Telefonanlagen beim Kunden. So kann gewährleistet werden, dass die virtuelle Telefonanlage rund um die Uhr von geschultem Personal überwacht wird und jederzeit einsatzbereit ist. Man kann weltweit den Service nutzen und benötigt lediglich einen Breitband-Internetanschluss, um die virtuelle Telefonanlage zu nutzen und dann Telefonate zu führen. Die Integration von Filialen und Home Offices ist somit sehr einfach. Für unternemensinterne Gespräche entfallen somit die Gebühren, sowie die Kosten für den Telefonanschluss und für die Hardware. Die Anlage lässt sich auf 200 Nebenstellen erweitern. Weiterhin bietet die Firma Tandberg Lösungen für Videotelefonie und Videokonferenzen an. Unter vielen angebotenen Möglichkeiten findet sich für jedes Unternehmen die geeignete Lösung, um die Videotelefonie effizient und kosten- sowie zeitsparend einsetzen zu können. Es gibt mittlerweile einige Firmen, die sich im Bereich der Videotelefonie und Videokonferenz spezialisiert haben, so dass sowohl kleine Unternehmen als auch Weltkonzerne die passende Variante finden können. Je nach Anspruch und Anforderungen variieren natürlich auch die Anschaffungskosten einer virtuellen Telefonanlage.